Wie kann eine Stadt dafür sorgen, dass alle Stadtbewohner*innen sich in ihrer Diversität wohl und sicher fühlen? Welche urbanen Infrastrukturen bzw. Vertrauensräume fördern zwischenmenschliche Bindungen und wecken das Gefühl von Geborgenheit? Care (auf Deutsch Sorge, Fürsorge) ist jede auf den Erhalt unseres Lebens ausgerichtete Aktion, damit wir bestmöglich leben können. Die Caring City versteht sich als Netzwerk der gegenseitigen Fürsorge und stellt die Bedürfnisse aller Lebewesen, die den urbanen Raum teilen, in den Mittelpunkt mit dem Ziel, die Lebensqualität im urbanen Kontext zu erhöhen. Dabei sind in einer Caring City die architektonischen Merkmale einer Stadt sowie ihre nachbarschaftliche, fürsorgliche Gemeinschaft gleichgesetzt und reproduktive Tätigkeiten wie Bildung, Erziehung, Pflege, Versorgung, Reinigung, u.v.m. rücken wegen ihrer Relevanz für das soziale Leben in den Vordergrund.
Während Caring City für jede Stadt etwas anders bedeutet und sich dadurch von standartisierten Lösungen entfernt, setzt sie ein Bewusstsein der Bewohner*innen für die eigenen Bedürfnisse sowie die anderer voraus – über kulturelle und generationsbedingte Grenzen hinweg. Urbane Künste ERbeLEBEN lädt Kinder und Jugendliche ein, sich Gedanken über eine gemeinwohlorientierte Stadt zu machen, die zwischenmenschliche Fürsorge fördert. Wie sieht eine Stadt aus, die dafür sorgt, dass Kinder und Jugendliche bestmöglich leben können? Welche Praktiken müssen wir entwickeln, um mit den verschiedenen Interessen der Bewohner*innen empathisch umzugehen?
An diesen Orten sind wir aktiv: Bärenzwinger, Himmelbeet, Ruine der Franziskaner Klosterkirche und ZK/U Zentrum für Kunst und Urbanistik.
Zwischen Stadt und Spiel
mit Kaveh Ghaemi
und der Sprachlernklasse der
Evangelischen Schule Berlin Mitte
Ruine der Klosterkirche


Zwischen Monstern, verschlungenen Pfaden und lebendigen Buchstaben
mit Valeria Schwarz
und der Klasse 5 der Grundschule Neues Tor
Plansche
Aktivating public spaces
mit Paula Vidal
und zwei 9. Klassen
des John Lennon Gymnasiums
Weinbergplatz

Fotos:
Projektleitung: Valeria Schwarz
Projekt Co-Leitung: Georg Zolchow
Gestaltung: Alberto Rey
Ausstellungsgestaltung: Ana Salom & Juan Chacón
Film und Fotografie: Elma Riza
Öffentlichkeitsarbeit: Georg Zolchow
Künstler*innen: Club Real, José Contreras Aguad, Leicy Valenzuela, Lukas Rosier, Modjgan Hashemian, Paula Vidal, Rubén González Escudero, Valeria Germain & Valeria Schwarz
Partnerschulen: Evangelische Schule Berlin Mitte, Evangelische Schule Berlin Zentrum, Grundschule Neues Tor, John-Lennon-Gymnasium, Max-Planck-Gymnasium, Theodor-Heuss-Gemeinschaftsschule & Fröbel Kita mittendrin
Lehrer*innen: Alke Matzat, Ariane Konetzka, D. Schmidt, Eliana Heredia, Marina Bertucelli, Mayte Schubert, Sofia Ferreira & Ulrich Riedel
Der Bildungsverbund Urbane Künste ERbeLEBEN wird koordiniert und künstlerisch geleitet von iCollective e.V.. Das Programm wird ermöglicht durch den Fachbereich Kunst, Kultur und Geschichte, Bezirksamt Mitte von Berlin und wird gefördert über das Programm „Lokale Bildungsverbünde nachhaltig sichern und stärken“ der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.
